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Im Zauber des Augenblicks

Wer ständig in Gedanken das Morgen plant, verpasst den Moment! Achtsamkeit führt zu innerer Ruhe, zur Wahrnehmung der eigenen Gedanken, Emotionen und Körpergefühle. Das Besondere an dieser Art der Wahrnehmung ist die Wertfreiheit. Ich sehe Achtsamkeit als ideales, ergänzendes Werkzeug in der Trauma-Arbeit. In meinem eigenen Entwicklungsprozess bin ich der Achtsamkeit beim Meditieren begegnet. Somit bin ich selbst „achtsam“ und biete auch meinen Kunden eine Kombination von Traumatherapie und Meditation an. Denn wer eine Meditationstechnik beherrscht und regelmäßig anwendet, kann tiefe Knoten und festgefahrene Muster im Unterbewusstsein lösen. Achtsamkeit ist ja fast schon ein Modewort, das einem ständig begegnet. Doch hinter dem Begriff steckt viel mehr als nur der Hinweis, einfach mal besser auf sich zu achten. In meiner Trauma-Arbeit beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Achtsamkeit. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass regelmäßiges Achtsamkeitstraining die Lebensqualität verbessern und die psychische Gesundheit stabilisieren kann. Was bedeutet Achtsamkeit eigentlich? Ursprünglich basiert Achtsamkeit auf buddhistischen Ideen der Meditation, ist davon aber heute losgelöst. Jon Kabat-Zinn, ein Molekurlarbiologe, hat Ende der 1970er Jahre in den USA das medizinische Achtsamkeitstraining MBSR (mindfulness based stress reduction) ins Leben gerufen. Übersetzt bedeutet MBSR Stressbewältigung durch Achtsamkeit. MBSR meint ein ganz gezieltes Training, um Achtsamkeit zu lernen. „Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.“ Jon Kabat-Zinn Achtsame Menschen leben den Moment, ohne zu bewerten. Wir Menschen neigen dazu, alles ständig zu beurteilen. Traumatisierte Menschen schaffen es oftmals nicht, das Erlebte ohne Bewertung für sich zu sehen. Achtsamkeit setzt aber genau hier an: die Bewertung sein zu lassen und sich ganz und gar auf das...

Hula – tanzend Lebensfreude gewinnen

Es gibt viele Wege, um Trauma aufzuarbeiten. Ich biete Trauma-Aufstellungen an und bin selbst offen für weitere, ergänzende Möglichkeiten. Körperarbeit ist beim Aufarbeitungsprozess nicht unerheblich. Osteophatie, „Somatic Experience“, Shiatsu und vieles mehr – warum nicht auch Tanzen? In der Vorbereitung, einen langersehnten Traum zu verwirklichen, ist mir rein zufällig „Hula“ begegnet. In meinem Trauma-Blog möchte ich Ihnen Hula vorstellen. Traditioneller hawaiianischer Hula Es ist wieder Mittwoch, früher Abend. In meinem Seminarraum finden sich allmählich die Hula-Tänzerinnen ein, gekleidet in weiten, bunt bedruckten Blumenröcken in allen Regenbogenfarben, traditionell mit Blütenkette (Lei) und Blüte im Haar. Das ist mehr als ein Klischee, denn damit ehren wir den Hawaiianischen Hula. Auch Renate Ui Lani Moschner ist bereit für Ihre Schülerinnen. Den traditionellen Hula-Tanz von Hawaii hat sie von Kauila Reys, einer echten Kumu auf Molokai, gelernt. Von ihr erhielt sie den Auftrag, den hawaiianischen Tanz in ihrer Heimat Deutschland lehren zu dürfen. „Hula hat mir das Leben gerettet“ – Renate Ui Lani Moschner, Hula-Lehrerin Renate selbst hat ihr eigenes Trauma auch mit Hilfe von Hula bearbeitet. In ihrem Buch „Verstoßene Eltern“ erzählt sie ihre ganz persönliche traumatische Geschichte. Mehrmals schon ist sie nach Hawaii gereist. Ihr Lebensweg ist der Hawaiianische Hula-Tanz im Geist des Aloha, sagt sie. Den hawaiianischen Spirit bringt sie mittwochs abends in unsere Hula-Tanz-Gruppe nach Kirchdorf. Mit Hula-Tanz Geschichten erzählen Am Anfang sammeln wir uns zu einer stillen Meditation oder einem Gebet. Sich bewusst werden. Den Körper und Geist spüren. Wir bitten um den Segen für unsere Tanz-Gruppe. Dann versinken wir für eine ganze Weile, manchmal zwei Stunden, im hawaiianischen Hula. Bevor wir beginnen, die Hüften zu schwingen und...

Alles Trauma, oder was?

Sind psychosomatische Erkrankungen, wie beispielsweise Essstörungen, die Folge von traumatischen Erlebnissen während der Kindheit? Oder geht es um übernommene Trauma-Gefühle der Vor-Generationen? Welche Verstrickungen wirken eigentlich im Familiensystem? Was aktiviert unser Bindungssystem? Bei der Suche nach Antworten hat mir ein Praktikum in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Einblicke verschafft. Wird das Thema Trauma wahrgenommen? Einige Zeit begleitete und unterstützte ich dort das Pflegeteam einer psychosomatischen Station mit dem Fokus Essstörungen. Mein Beweggrund war dabei, Einblick in die praktische Arbeit bei Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen zu bekommen. Ich wollte selbst erleben, wie oder ob überhaupt das Thema Trauma dort wahrgenommen wird. Diese Zeit habe ich sehr intensiv erlebt, mir gingen viele Bilder und Eindrücke auch zuhause nicht aus dem Kopf. Die Einzelschicksale sind mir sehr unter die Haut gegangen! Hier in meinem Trauma-Blog möchte ich diese sehr intensiven Erfahrungen mit Ihnen teilen. Kalorien zählen, wiegen, essen Ganz positiv ist mir aufgefallen, dass das gesamte Pflegeteam – egal ob Schwestern, Praktikanten oder Schüler – sehr liebevoll mit den jungen Patienten umging. Das hat mich sehr beeindruckt! Schließlich sind die Betroffenen bis zu drei Monate lang stationär in der Klinik. Manche sind dort, weil sie nichts mehr essen wollen oder können, weil sie ihre Magersucht bis an den Rand des Todes bringt. Andere leiden unter Bulimie: essen, brechen, essen, brechen. Und so liegt der Fokus ganz eindeutig auf dem Essen. Kalorien zählen, wiegen. Ich war sehr erstaunt, wie oft diese Jugendlichen teils riesige Mengen essen müssen. Und dabei stehen sie permanent unter Beobachtung – ob das Essen auch drin bleibt. Welche Bedürfnisse werden bedient? Kaum zu glauben, aber auffällig: Die meisten Patienten, die ich...

Wie beim Wandern eine Idee entstand: die Kraft ätherischer Öle

Duftmeditation mit ätherischen Ölen Heute möchte ich über ein Thema schreiben, dem ich eher zufällig begegnet bin: die Aromapflege, ein Teilbereich der Aromatherapie. Im letzten Jahr war ich mit einer Freundin aus Zirl bei Innsbruck wandern. Sie sammelt Naturkräuter und stellt für den Eigenbedarf Pflegeprodukte her. Bei unserer Tour hat sie mein Interesse für die Kräfte der Alpenpflanzen geweckt. Kurz darauf haben wir an einer geführten Kräuterwanderung mit der bekannten Heilpraktikerin Astrid Süßmuth teilgenommen. Gemeinsam stiegen wir zum Spitzstein im Chiemgau auf – mein ganz praktischer Einstieg in das Thema Aromapflege. Da ich mich seither mit Pflanzenölen bzw. ätherischen Ölen, deren Wirkung und Anwendung in der Aromatherapie beschäftige, kam mir die Idee, Aromapflege und auch Duftmeditation mit meiner Trauma-Arbeit, zu verbinden. Wichtig ist die Qualität: nur reine, hochwertige ätherische Öle Ende 2015 habe ich den Basiskurs Aromapflege absolviert. Dabei habe ich sehr viel über die Wirkungsweisen, die Anwendungen, aber auch über die Bedeutung von Qualität ätherischer Öle gelernt. Daher ist es mir auch ein ganz wichtiges Anliegen darauf hinzuweisen, unbedingt beim Kauf ätherischer Öle auf 100 Prozent Qualität zu achten! Wenn ich Teile der Aromapflege in meine Arbeit integriere, dann werde auch ich selbstverständlich nur hochwertige Produkte anwenden, nämlich reine, natürliche, pflanzliche und ätherische Öle. Naturidentische Aromastoffe oder Essenzen haben nichts mit den natürlichen Pflanzenölen zu tun. Die Idee ist also geboren, die Aromapflege mit meiner Trauma-Arbeit, also auch mit dem „Aufstellen mit dem Anliegen“, zu verbinden. Ich finde, dass dies sehr gut zusammen passt. Denn die Aromapflege kann harmonisierend bei Stimmungsstörungen wirken sowie unterstützend für die innere Balance. Ätherische Öle – Mittler zur Psyche Mich reizt für meine...

Buchtipp zum Thema Trauma: Wenn Mütter nicht lieben.

Eher zufällig bin ich auf dieses Buch gestoßen. Und es hat mich sofort fasziniert, denn das Thema Mutter ist ja immer da. Während meiner eigenen Erfahrung mit meinen Klienten, bei Aufstellungen und auch in Arbeitsgruppen ist „die Mutter“ sehr präsent. Das Buch bestätigt das, was ich mit vielen Frauen in Gesprächen zu diesem Thema erlebt habe. Außerdem liest sich das Buch klasse, denn die Autorin hat es sehr gut strukturiert. Daher möchte ich es hier in meinem neuen Trauma-Blog gerne vorstellen. Die Therapeutin Susan Forward, die Autorin von „Wenn Mütter nicht lieben“, arbeitet seit über 35 Jahren immer wieder mit Frauen, die wegen einer gestörten Mutter-Kind-Beziehung zu ihr kommen. „Liebe kann man das nicht nennen“, schreibt Susan über das Trauma, das viele Töchter und Söhne bewältigen müssen. Sag bloß nichts Schlechtes über deine Mutter Ich selbst setze mich mit meinen Klienten immer wieder mit dem Thema Trauma auseinander. Schließlich kommt nicht jeder gleich auf die Idee, überhaupt traumatisiert zu sein. In ihrem Buch hilft Susan zu Beginn erst einmal, die Verletzung durch die Mutter zu erkennen. Hier ermutigt sie ihre Leser dazu, sich zu trauen, ihr Innerstes freizugeben. Es ist ja immer noch ein Tabu, Schlechtes über die eigene Mutter zu sagen. Die Mutter ist heilig – so erlebe ich das sehr oft in meiner Arbeit. Trauma erkennen Das Buch erklärt sehr gut, was passiert, wenn die eigene Mutter keine Gefühle weitergibt. Dass körperliche Reaktionen auf diesen Liebesentzug absolut normal sind. Trauma ist ein inneres Gefühl: „Ich bin nicht richtig, mit mir stimmt etwas nicht“.  Doch es ist eine ganz normale Reaktion auf „nicht normales“ Verhalten (von außen). Ganz...

Hurra, mein Blog ist online

Liebe Leser, Freunde und Klienten, in diesem Trauma-Blog finden Sie in regelmäßigen Abständen interessante News, Termine, und Informationen zum Thema Trauma, Traumaufstellungen und Aufstellungen im Allgemeinen. Bitte klicken Sie demnächst mal wieder rein. Ihre Karina...